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LEBENSBERICHTE



Kadem
Und wenn ich einmal sterben muss ...?

Filiz
War er ein Engel?

Edis
Ich setzte mein ewiges Leben aufs Spiel

Ayse
Besser als der höchste Lottogewinn

 

Filiz
War er ein Engel?


Hallo, mein Name ist Filiz ...

Hallo, mein Name ist Filiz (Name geändert) und ich bin 25 Jahre alt. Vor knapp zwei Jahren lernte ich den Herrn Jesus kennen und schon bald bekehrte ich mich. Aufgewachsen bin ich in einer muslimischen Familie. Meine Mutter ist sehr religiös. Sie betet fünf Mal am Tag in Richtung Mekka. Mein Vater dagegen lebt nicht so ernsthaft die islamischen Regeln. Zum Beispiel trinkt er Alkohol und hält sich nicht an die Fastenzeiten. Meine Mutter war immer bemüht, mir ihren Glauben und Allah näher zu bringen. Es war ihr wichtig, dass auch ich danach lebte. Aber ich fand keinen Bezug zu Allah. Das Bild, das mir von ihm vermittelt wurde, erschreckte mich. Ich empfand Angst und Unsicherheit, wenn ich nur an ihn dachte. So ging es mir jahrelang. Innerlich sträubte sich alles in mir dagegen, den muslimischen Glauben und Allah anzunehmen. Doch ich konnte meine Ängste nie richtig zeigen, geschweige denn, darüber reden, weil ich befürchten musste, meine Eltern würden mich nicht verstehen.

Ich merkte sofort, dass etwas in mir arbeitete

Während meiner Ausbildung musste ich ein sechswöchiges Praktikum machen. In dieser Zeit lernte ich einen jungen Mann kennen. Seine außergewöhnliche Ausstrahlung und Freundlichkeit beeindruckten mich sehr. Er hatte irgendetwas Besonderes an sich, ich konnte es nur nicht erklären. Mit der Zeit lernten wir uns näher kennen. Eines Tages nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte ihn, ob er ein Engel sei. Daraufhin erzählte er mir von seinem Glauben an den Herrn Jesus. Es war schön, ihm zuzuhören und irgendwie tat es gut. Ich merkte sofort, dass etwas in mir arbeitete. Fragen kamen auf. Wir trafen uns öfter und er stellte mich seiner Jugendgruppe vor. Das waren alles überzeugte Christen. Ich fühlte mich dort sehr wohl. Die Lieder faszinierten mich, die Texte sprachen mich an. Die Andacht an diesem Tag brachte mich zum Nachdenken. Ich wollte immer mehr wissen, hatte auf einmal eine große Sehnsucht in mir. Dann schenkte man mir eine Bibel. Ich las darin, so viel ich konnte. Mit meinen Fragen konnte ich immer zu meinen neuen Bekannten gehen.

Die glücklichsten Tage in meinem Leben

Bald besuchte ich einen Gottesdienst in der Gemeinde. Ich wurde herzlich aufgenommen. Ich fühlte mich irgendwie zu Hause. Der Wunsch, mehr über Jesus zu erfahren, steigerte sich von Mal zu Mal. Wochen später bekehrte ich mich schließlich. Ich war glücklich und spürte den Heiligen Geist in mir. Die Gemeinde besuchte ich von nun an regelmäßig und ich ging zum Jugendkreis. 2005 ließ ich mich taufen. Es war neben meiner Bekehrung der glücklichste Tag in meinem Leben. Aufgrund eines Umzuges bin ich heute in einer anderen christlichen Gemeinde. Ich besuche regelmäßig die Gottesdienste und nehme am Brotbrechen teil. Ich versuche so zu leben, wie der Herr Jesus das möchte. Ich lese viel in der Bibel und nehme sie als wesentliche Grundlage meines Lebens. Ich bin sehr dankbar, dass der Herr Jesus mich gesucht und gefunden hat, dass ich ein Kind Gottes bin. Ich habe mein Leben lang nach etwas gesucht und endlich das Wahre gefunden.

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